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Aus Lust am Garten

Radwandern im Ammerland

Oldenburg

Wer die Stadt besucht, wird überrascht sein, wie klein und hübsch aufgeräumt die 160.000 Einwohner starke Großstadt anmutet. Oldenburg war und ist ein Ort des kulturellen Austausches, der Wissenschaften und der Lebensfreude. Die klare Formensprache des Klassizismus findet sich überall und es gibt mehr Fahrräder als Einwohner. Und Oldenburg hat noch einen Rekord zu verzeichnen. Schon 1967 wurde der motorisierte Verkehr aus der Innenstadt verbannt. Heute ist fast das gesamte Zentrum Shoppingareal, das nur von Fußgängern benutzt werden darf. Und gleich nebenan: Der rund 16 Hektar große Schlossgarten. Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens erfuhr er in den 200 Jahren seines Bestehens nur wenige Eingriffe, so dass er sich bis heute fast unverändert, zum Teil sogar mit dem ursprünglichen Baumbestand, darbietet. Sehenswert sind die St. Lamberti-Kirche, das Oldenburgische Staatstheater und das Schloss, heute Sitz eines Landesmuseums. Großherzöge und wohlhabende Bürger sammelten Kunst und kulturell Bedeutsames und machten ihre Sammlungen Untertanen und Mitbürgern zugänglich. So entstand eine überraschend abwechslungsreiche Museumslandschaft.

Gastronomisch führt in der Winterzeit kein Weg an der „Oldenburger Palme“, wie Grünkohl hier auch genannt wird, vorbei. Denn eine Kohltour mit deftigem Grünkohlessen gehört zur Stadt, wie der Karneval zu Köln. Seit 2010 nennt sich Oldenburg sogar „Kohltourhauptstadt“.

Oldenburg kann man auf ganz unterschiedliche Weise entdecken. Etliches lässt sich auf eigene Faust erkunden, weil viele attraktive Ziele nah beieinander liegen und schon rein optisch sehr reizvoll sind. Wenn man aber mehr erleben will, zum Beispiel historische Zusammenhänge erfassen, weitgehend unbekannte Seiten von Oldenburg kennen lernen, oder wenn man sich (fast) wie ein Einheimischer durch die Stadt bewegen will – dann führt kein Weg an einer Stadtführung vorbei. Über zwanzig unterschiedliche Stadtführungen werden in Oldenburg angeboten. Als Orientierungshilfe führt der klassische Stadtspaziergang zu den markanten Punkten in der Innenstadt.
Mehr unter www.oldenburg-tourist.de/fuehrungen.

www.oldenburg-tourist.de

Kurort Bad Zwischenahn

Inmitten der Parklandschaft Ammerland ist der Kurort Bad Zwischenahn gelegen, der oft auch als die »Perle des Ammerlandes« bezeichnet wird. Der Kurpark mit seinen schön angelegten Blumenbeeten und Rasenflächen, der sich entlang des Südufers zieht, lädt bei jedem Wetter zu einem erholsamen Spaziergang am Wasser ein.

In den Sommermonaten hat die Bootsvermietung geöffnet und Sie können sich Elektro- , Tret- und Ruderboote ausleihen. Zudem bietet die »Weiße Flotte« Rundfahrten mit einem Dampfer über das Meer an.

Innerhalb des kleinen Ortskerns von Bad Zwischenahn finden Sie viele Restaurants, Cafés und Boutiquen. Das »Bauernhaus«, der »Spieker« und weitere Gebäude zählen zum Freilichtmuseum. Den berühmten »Ammerländer Löffeltrunk« erhalten Sie im Spieker, ebenso den Ammerländer Schinken und den Ammerländer Räucheraal. Gegen eine kleine Gebühr können Sie von der alten Mühle einen Blick auf die Landschaft werfen. Regelmäßige Kultur- und Sportveranstaltungen runden das Freizeitangebot ab.

Das Zwischenahner Meer hat einen Umfang von ca. 11 km, die Sie im übrigen wunderbar mit dem Fahrrad erkunden können.